Die Sirene des Körpers - Folge 83 - Transformation
Shownotes
Pierre Bohn - Personal Trainer Medical Fitness, Mental Health Coach, Ernährungsberater Website: www.medical-fit.com
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Zu Gast: Sarah Köhne - WellFit Aktiv Managerin Robinson Jandia Playa, Bachelor & Master in Prävention & Gesundheitsmanagement, Kurstrainerin, Yoga Lehrerin
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00:00:05: Einen wunderschönen Sonntagmorgen euch allen.
00:00:07: Da sind wir wieder und wir werden auch nicht müde, die Sirene des Körpers der Podcast ja deine Sinne schärft und dich lehrt auf deinen Körper zu erinnern.
00:00:14: Und eins kann ich euch sagen heute wird's heftig!
00:00:25: In den letzten beiden Wochen haben wir uns mit der Frage beschäftigt, wie Entscheidungen wirklich entstehen.
00:00:30: Dabei haben wir gesehen dass wir längst nicht alle Entscheidung bewusst treffen.
00:00:33: unser Gehirn verarbeitet ständig Informationen greift auf Erfahrungen Gewohnheiten und Emotionen zurück und bereitet viele Entscheidungen bereits vor bevor sie uns überhaupt bewusst werden.
00:00:43: Anhand der vier ebenden Körper, Geist Ego und Selbst haben wir beleuchtet wie unterschiedliche Anteile in uns unsere Entscheidung beeinflussen.
00:00:51: Außerdem haben wir darüber gesprochen welche Rolle das Belohnungssystem Dopamin Stress und Gewohnheiten spielen und warum Wissen allein oft nicht ausreicht um unser Verhalten zu verändern.
00:01:00: Ein zentraler Gedanke der Folge war, dass wir nicht jede Entscheidung kontrollieren können.
00:01:04: Wohl aber die Bedingungen unter denen sie entsteht.
00:01:08: Denn am Ende sind es nicht die wenigen großen Entscheidungen, die unser Leben prägen sondern die vielen kleinen Entscheidungen die wir Tag für Tag treffen und die langfristig bestimmen wer wir sind.
00:01:24: Heute habe ich wieder einen Gast bei mir, es ist Sarah Könne und Sarah hat mit uns ja bereits ihre Erfahrung mit Skoliose geteilt.
00:01:31: Sarah ist Wellfit-Aktivmanagerin im Robinson-Randy-Applier, hat ihren Bachelor & Master in Präventionen und Gesundheitsmanagement gemacht, ist Kurs-Trainerin und Yoga-Lehrerin.
00:01:41: Hallo Sarah!
00:01:42: Schön das es nochmal geklappt hat.
00:01:44: Ja, ich freue mich auch sehr dass sich wieder dabei sein darf.
00:01:46: Ja und heute sprechen wir über deine Erfahrung mit, ich würde mal sagen der Mutter aller Yoga-Ausbildung.
00:01:50: Und da würde mich interessieren was hatte ich dazu bewegt eine dreihundert Stunden Yoga Ausbildung ausgerechnet in einem Arschramm im Himalaya zu machen?
00:01:58: Ja, ich hab ja vor ... also, im Jahr zwanzig.
00:02:01: Vor zwei Jahren habe ich meine zweihundertstunden Ausbildung auf Bali gemacht und da war mir irgendwie schon klar, dass ich irgendwann bereit sein werde auch mal eine dreihundert- stunden Ausbildung zu machen.
00:02:11: Und durch Bali wollte ich dann schon irgendwie mal zum Ursprung zurück und da wo Yoga eben herkommt und das ist eben aus Indien oder eben halt aus Rishikesch Und über meine Schule auf Bali habe ich den Yoga-Aschraben in Indien gefunden, in Himalaya Bergen.
00:02:28: So hab' ich dann meinen Platz gebucht und bin vor kurzem dorthin
00:02:31: geflogen.".
00:02:32: Also wirklich Respekt!
00:02:33: Ich bin sehr gespannt was du zu berichten hast.
00:02:36: Wie war denn dein Zu Recht finden und ankommen?
00:02:39: Ich glaube, da beginne ich mal mit meinem ersten Tag.
00:02:41: Denn als ich angekommen bin ... Da waren Mulis unten!
00:02:44: Mulis sind eine Mischung aus Pferd und Esel, die dann meinen Rucksack genommen haben und den zum Aschramm hochgebracht haben, wo ich selber auch hochlaufen durfte.
00:02:55: Der Weggler lief halt für forty-fünf Minuten der Supersteinig war.
00:02:59: Und als wir dann oben irgendwann mal angekommen sind, weil das wirklich ein halbes Klettern war, haben uns natürlich erst einmal im Aschrahmen so ein bisschen zurechtgefunden.
00:03:09: und haben dann unser kleines Holzgebäude gesehen, wo wir dringend schlafen haben.
00:03:13: Eine Freundin von mir hat mich dabei begleitet.
00:03:17: Als wir in diesem Zimmer waren, haben wir erst mal gesehen ... dass wir ein relativ hartes Bett haben.
00:03:22: Das war der erste Schock, wenn man aus der westlichen Welt kommt und weiche Betten hat.
00:03:28: Dann wurde uns erklärt, dass wir das Wasser anmachen müssen.
00:03:31: Fünfzehn Minuten bevor wir duschen, damit warmes Wasser kommt.
00:03:35: Um ehrlich zu sein habe ich bei forty-seven Grad allerdings auch sehr oft kalt geduscht, deswegen war das kein Problem.
00:03:41: Allerdings hat auch oftmals der Strom nicht ganz so gut funktioniert, weshalb die ACs,
00:03:46: d.h.,
00:03:47: die Erkundischen, dass es nicht wirklich funktioniert haben.
00:03:49: Licht hat zwar immer funktioniert weil der Notstrom-Aggregator da war und dann wurden uns noch erklärt, dass wir keine Waschmaschine zur Verfügung haben.
00:03:58: Das bedeutet, wir haben unsere Wäsche dann in einem Eimer gewaschen.
00:04:00: Ja, da ging ja schon mal gut los mit den Voraussetzungen.
00:04:03: Ja also einfach war es nicht aber man hat sich dran gewöhnt.
00:04:07: Aber das muss man dann auch wollen!
00:04:08: Wie sah denn ein typischer Tag im Aschram konkret aus?
00:04:11: So vom Aufstehen bis zum Schlafen gehen...
00:04:13: Also so ein typischer Alltag im Erschraben.
00:04:16: vom Aufstehen bis zum Schlafengehen war tatsächlich sehr voll und sehr intensiv.
00:04:20: Es ging los, dass um fünf Uhr dreißig morgens immer die Glocke geleutet hat und dadurch ist man definitiv wach geworden.
00:04:27: Und um sechs Uhr begann dann das Jalane-Team, das ist die Nasenreinigung.
00:04:31: Das kann man sich eigentlich vorstellen wie eine Nasendusche.
00:04:34: Um sechs Uhr, fünfzehn haben wir dann die Mantras gesungen.
00:04:38: Man kann sich das vorstellen wie Prayersing in der Sanskrit-Sprache aus Indien und danach sind wir übergegangen ins Pranayama direkt.
00:04:45: Wir sind durch die Atmung gegangen und verschiedene Atemtechniken, die man im Yoga so anwendet.
00:04:50: Um sieben Uhr, fifteen ging es los mit der Asanas Practice und da haben wir primär das Hatha-Yoga gemacht.
00:04:56: Kurz danach hatten wir eine kleine Meditation.
00:04:59: Um neun Uhr dürften wir frühstücken gehen Und dann hatten wir eine kleine Pause, denn um zehn Uhr, fünfzehn ging es auch erst weiter mit der Anatomie.
00:05:08: Um zwölf Uhr hatten wir Adjustment and Alignment und das kann man sich vorstellen wie dass wir die einzelnen Assanas Positionen durchgehen um einmal zu schauen wie können wir vielleicht Personen helfen um besser noch in die Assana hineinzukommen oder wie soll die auch wirklich genau aussehen.
00:05:25: welche Muskeln muss man ansteuern?
00:05:26: welche Gelenke sollen wie stehen?
00:05:29: Und danach hatten wir dann im Dreizehnundreißig das Mittagessen.
00:05:32: Um vierzehn auf fünfzehn sollte es eigentlich mit Self-Study weitergehen, aber da muss ich ehrlich zugeben habe die Zeit genutzt um einfach mal ganz in Ruhe mein Kaffee zu trinken.
00:05:41: Denn den durften wir tatsächlich dort trinken was eigentlich auch nicht ganz so normal ist.
00:05:46: Um fünfzehnt auf fünfzehn hatten wir dann Philosophie.
00:05:48: damit ging es weiter und um siebzehnten auf fünfzen haben wir dann die zweite Yoga Practice gehabt.
00:05:53: das bedeutet wir hatten wieder Hatha Yoga oder in der zweiten dritten Woche hatten wir denn auch einmal Astanga Yoga.
00:05:59: Um achtzehnunddreißig ging es weiter mit der Militärzone und um neunzehntunddreißig haben wir dann das Abendessen gehabt.
00:06:06: Wenn man möchte, konnte man von zwanzio dreißig bis einundzwanzio Dreißig noch zum Kria gehen.
00:06:11: Das bedeutet, man hat abends zusammen miteinander gesungen.
00:06:14: Das war aber keine Pflichtveranstaltung.
00:06:16: Man kann doch ganz normal duschen gehen und sich schon mal ins Bett legen.
00:06:19: Denn allerspätestens zweiundzwanzig Uhr müssen die Lichter ausgemacht werden.
00:06:24: Ziemlich voller Tag, würde ich sagen.
00:06:25: Und wie viele Tage oder Wochen waren das dann?
00:06:27: Insgesamt waren wir vierundhalb Wochen vor Ort.
00:06:29: Man muss aber auch den ersten Tag als Anreisetag berechen und den letzten Tag als Abreisetag.
00:06:35: Das bedeutet insgesamt waren es genau vier Wochen.
00:06:38: die sozusagen der Unterricht war.
00:06:39: Wir hatten sechs Tage die Woche Unterricht, einen Tag hatten wir frei wo wir dann auch sehr gerne mal nach Rishikesch reingegangen sind um uns den Ort mal anzuschauen das Leben dort anzuschaun und vielleicht auch denen ein oder andere Souvenir zu kaufen um das mit nach Hause zu nehmen.
00:06:53: Und wir hatten innerhalb dieser sechs Tage, die wir unterricht hatten, hatten wir auch immer einen Kriya-Tag.
00:06:58: Das bedeutet du hattest ein Reinigungstag des Körpers und da hatten wir verschiedene Reinigungen.
00:07:02: auch durchgeführt war, ich sag mal ein etwas längeres Gummiband durch die Nase zu schieben.
00:07:11: Hinten durch den Rachen wieder raus, durch den Mund so dass man wirklich den Rachen reinigen konnte.
00:07:16: und der zweite Kriatag war dann tatsächlich so das wir sehr viel Salzwasser trinken mussten oder durften in Anführungszeichen.
00:07:24: Das heißt wenn man zum Beispiel die Menstruation hatte als Frau dann durfte man diesen Skria nicht durchführen.
00:07:30: Das heisst die Reinigung war dann verboten in dem Moment und ansonsten sollte man diese ungefähr eineinhalb Liter Salzwasser trinken, um sich dann einmal zu übergeben so dass man eben alles andere reinigt.
00:07:42: Und der dritte Kriatag das war auch tatsächlich der intensivste Tag da durften wir auch wieder Salzwasser trinken mit Zitrone drin und dabei sollten wir dann verschiedene Assanas durchführen d.h.
00:07:55: verschiedene Abfolgen von Assanas sodass wir dann irgendwann tatsächlich in den Durchfall kommen, um den Körper auch dort einmal den Magen zu reinigen.
00:08:05: An dem Tag hatten wir nur zweimal Essen bekommen und das war das Kitchiri aus Indien.
00:08:09: Das war wirklich sehr lecker!
00:08:10: Ich habe mich auch sehr darauf gefreut aber es war schon sehr intensiv.
00:08:14: ich war sehr müde an dem Tag also man hatte irgendwie gar keine Energie mehr in sich.
00:08:19: Aber ich muss sagen... extreme Erfahrung.
00:08:24: Ich habe mich unglaublich gut gefühlt, weil mein Körper sich wieder wirklich gereinigt hat.
00:08:31: Ob ich das jetzt unbedingt regelmäßig machen wollen würde?
00:08:34: Ich glaube nein!
00:08:35: Das werde ich wahrscheinlich nicht machen aber es war an sich schon ja einfach mal super interessant das mitzuerleben.
00:08:42: also dass mit dem Gummiband wäre mir glaub ich schon zu viel aber dann noch Salzwasser trinken um sich zu übergeben ist natürlich schon hart.
00:08:48: man Lass uns mal darüber sprechen, was eine traditionelle Yoga-Ausbildung in Indien von westlichen Yoga Ausbildungen unterscheidet.
00:08:56: Was würdest du dann nennen?
00:08:57: Was der Unterschied ist von traditionellem Yoga nach westlichem Yoga, ist echt irgendwie vieles.
00:09:02: Eigentlich sogar alles!
00:09:05: Das geht vom Aufbau der Yogastunde bis zur Art und Weise eigentlich schon über.
00:09:09: Und ich denke wenn in der westlichen Welt Yoga so unterrichten würde wie die Lehrer an Indien dann würde glaube ich auch niemand mehr zu meinen Kursen kommen.
00:09:18: Das natürlich auch nochmal ganz anders vom Level.
00:09:20: das heißt sie gehen natürlich auch irgendwo davon aus dass wir Die dort die Yoga-Ausbildung machen, die dreihundert Stunden.
00:09:26: Ja schon die zweihundert haben weil man kann erst die dreihunderter machen wenn man die zweihunderte hat.
00:09:31: das heißt sie natürlich auch von einem ganz anderen Level ausgegangen.
00:09:34: Das heißt wenn ich jetzt zum Beispiel in der westlichen Welt einen Yoga Beginner unterrichte dann kann man es natürlich auch gar nicht damit miteinander vergleichen.
00:09:41: Aber an sich wird auch keine Musik genutzt.
00:09:43: Es ist sehr star es ist sehr streng.
00:09:50: Wir haben verschiedene Positionen halten müssen über teilweise Minuten im Hatayoga.
00:09:56: Viele Atemzüge, das war so in der westlichen Welt vielleicht gar nicht so umsetzbar als mit den Gästen oder mit den Teilnehmern oder ja mit den Leuten die das im Fitnessstudio machen oder auch in Yoga-Studios.
00:10:08: Und wenn ihr das dann minutenlang gehalten habt wurden dann auch die Muskeln durchgegangen?
00:10:12: Oder wurde euch erklärt warum?
00:10:15: Tatsächlich war das eher im Adjustment and Alignment, wenn wir den die Unterrichtsstunde hatten.
00:10:20: Wenn da viel erklärt wurde bei dem Halten war es eher so dass wir noch weiter in die Position hineinkommen sollten, wenn wir sie noch nicht perfekt ausgeführt haben und das ist halt leider tatsächlich auch sehr oft sehr unmöglich.
00:10:33: Gerade ja auch bei mir mit der Skoliose gibt es natürlich bestimmte Positionen die ich gar nicht so rein komme.
00:10:38: Die waren sehr streng, haben teilweise mit uns gesprochen wie beim Militär.
00:10:42: also das war wirklich teilweise wo ich mir dachte wow vielen Dank!
00:10:46: Ich habe es verstanden aber zum Teil haben Sie tatsächlich auch Witze währenddessen gebracht sodass wir alle mal lachen mussten so dass wir auch wirklich gut mit den Lehrern waren und wir da auch unseren Spaß dabei hatten.
00:10:58: Das heißt, es war nicht nur streng und böse aber das war schon ein bisschen Zucht und Ordnung in der Yoga-Stunde.
00:11:06: Während wir das gehalten haben oder auch die Atemzüge genommen haben, kamen sie auch immer wieder zu ein und haben einen mehr dabei geholfen noch mehr in die Position hineinzukommen.
00:11:16: Ob das Hands-on sozusagen war?
00:11:18: Das heißt mit den Händen oder vielleicht mit Straps.
00:11:20: Wir haben ja auch Yoga-Bänder, die wir nutzen mit Blöcken, die man nutzen kann.
00:11:25: Man hatte da verschiedenes Equipment bekommen damit man die Position besser halten kann und v.a.
00:11:31: auch besser hineinkommen.
00:11:32: Ich glaube er erwartet man definitiv sein Spektrum verborgen ist und vielleicht auch über Dämonen.
00:11:38: Richtig!
00:11:39: Und gab es Momente, in denen du körperlich oder mental an deine Grenzen gekommen bist?
00:11:44: Wie bist Du dann damit umgegangen?
00:11:46: Oh ja, absolut.
00:11:47: Eigentlich immer wieder.
00:11:49: Ich glaube körperlich kann man damit beginnen dass wir eine Position hatten während der Assanas Practice das heißt während der Jungen Stunde Wir lagen auf dem Boden mit dem Gesäß an der Wand und die Beine waren quasi lang ausgestreckt und gespreizt.
00:12:04: Und er hat dann angefangen zu zählen und man wusste aber irgendwie nicht wie lange erzählt.
00:12:10: also es war dann bei zwanzig immer bei dreißig und das ging irgendwie immer höher hat er uns dann gesagt, dass er bis hundert zählt.
00:12:18: Leider war unser Lehrer so oder was heißt leider?
00:12:21: Oder witzigerweise war er so das er nicht Sekunden gezählt hat sondern er hat seine eigene Zählweise gehabt.
00:12:26: Das heißt diese Hunderte Sekunden die wir vielleicht da lagen sind dann aber auch eher mal so zweieinhalb bis drei Minuten geworden und es war so, dass wir ungefähr fünfzehn an der Gruppe waren und er ist immer wieder gekommen und hat die Beine wieder ein kleines Stückchen weiter runter gedrückt.
00:12:42: Dann ist er rumgelaufen, kam wieder bei mir an und hat meine Beine wieder ein kleines Stück runtergedrückt.
00:12:47: Bis zu einer Position, wo ich innerlich dachte, mir reist gleich irgendwie alles in meinen Beinen.
00:12:53: Es tut unglaublich weh!
00:12:55: Die Atmung hat mir unglaublich geholfen diese Position wirklich so lange auszuhalten.
00:13:01: Und als wir irgendwann mal bei der Hundert angekommen sind habe ich gemerkt krass, ich komme aus der Position gar nicht mehr wirklich raus.
00:13:07: Und dann hat die Freundin, die mit mir dabei war.
00:13:09: Die lag neben mir und auch mein Lehrer haben meine Beine ein bisschen zusammengedrückt so dass ich aus der Position wieder rauskomme.
00:13:15: danach habe mich eine Embryo-Stellung auf die Seite gelegt und dachte okay ich bin kurz vom Heulen weil meine Beinen einfach nur noch weh tun.
00:13:23: Das hört sich jetzt erstmal ganz schlimm an und total intensiv an aber ich muss sagen danach ging es mir wirklich gut.
00:13:29: Also da hat der Körper mal wieder gelernt, aus der Komfortzone rauszukommen und das gab auch noch einmal eine andere Stunde wo wir morgens Unterricht hatten und die Asernas Practice war wirklich sehr intensiv im Sinne von gar nicht Stretching sondern eher im Sinne vom Kraft.
00:13:46: Das heißt wir mussten gewisse Positionen mit Kraft halten wo ich auch hinterher am Boden lad in Schawassana also in der Entspannungsposition.
00:13:56: unsere Arme lagen aber erst mal noch auf Brusthöhe.
00:13:59: Und da hatte ich meine Hand relativ nah an der Hand von meiner Freundin, die mit dabei war und wir haben dann nur gespürt wie wir beide unsere Hände gegriffen haben und wirklich an der hand lagen wird dort und Wir hatten bei den Kopf zur Seite gedreht so dass wir uns gar nicht ansehen konnten.
00:14:15: Das war der Moment, wo bei mir wirklich Tränen runtergelaufen sind.
00:14:18: Weil ich gemerkt habe, ich bin absolut körperlich am Ende gerade.
00:14:22: Mir tut alles weh, alles was ich spüre.
00:14:25: Jeden Muskelkater, jeden Muskel den ich vorher noch nie wirklich gespürt habe, hab' ich in dem Moment definitiv gespürt.
00:14:32: und dann kam diese Helfende und sichere Hand von meiner Freundin, die dabei war.
00:14:37: Und da hab ich nur gemerkt, dass meine Tränen gerade einfach nur runterlaufen.
00:14:40: Das war so ein Moment wo ich mir dachte krass Ich würde am liebsten grade eigentlich nach Hause fahren Aber es geht grad nicht!
00:14:46: Ich bin gerade mitten in den Himalaya bergen Da kann man nicht mal ebenso nachhause fahren.
00:14:51: Und ich habe dann hinterher mit ihr gesprochen und sie hatte mir auch gesagt das genau in dem moment Auch bei ihr die Träne runtergelaufen sind und das war schon sehr intensiv Gerade für den Körper.
00:15:01: Ja das kann ich mir sehr gut vorstellen.
00:15:03: Schön, dass du die Atmung erwähnt hast.
00:15:05: Ich arbeite selbst auch sehr viel mit der Atmungen und wir können dadurch ja so viel verändern also wesentlich besser den Druck rausnehmen und auch lernen in der körperlichen Anspannung zu entspannen.
00:15:14: Es war tatsächlich auch so, dass die Atmung mich in dem Moment fast schon gerettet hat.
00:15:18: Weil dadurch konnte ich es wirklich aushalten und ... Die Atmungen ist auch in diesem Fall genauso wichtig wie du sagst, weil der Lehrer auch immer wieder gesagt hat, Tech-a-deep inhale and Tech-A-deep exhale.
00:15:31: Wir hatten alles auf Englisch vielleicht.
00:15:32: Ist das noch mal ganz wichtig zu wissen?
00:15:34: In Indien haben wir eben alles auf englisch gemacht.
00:15:36: Da wurde immer wieder auf die Atmen angesprochen, dass wir bitte einen tiefen Atemzug nehmen sollen um es tiefer ausatmen nehmen zu sollen.
00:15:47: Ja, finde ich gut.
00:15:48: Aber war nur ein kurzer Ausflug Richtung Atmung?
00:15:50: Danke dir dafür!
00:15:50: Mach ruhig
00:15:51: weiter!".
00:15:52: Ich hab jetzt gerade so'n bisschen den körperlichen Part erklärt wo ich an meine Grenzen gestoßen bin.
00:15:56: aber das Ganze war natürlich auch mental ne Tortur.
00:15:59: manchmal Während der Philosophie Stunden oder auch der Meditationen sind immer wieder Themen aufgekommen Oder man hat neue Denkanstöße bekommen Wobei man selber mal über sich selbst nachgedacht hat wie gehe ich eigentlich mit mir selbst um?
00:16:14: Wie gehe ich mit anderen Menschen um oder mit Situationen und teilweise selbst mit Gegenständen.
00:16:20: Und dann hat man sich auf Fragen gestellt, wie was möchte ich eigentlich im Leben?
00:16:24: Und tatsächlich auch, was ist der Sinn des Lebens?
00:16:27: Bin ich glücklich gerade oder sind alles im Leben nur Phasen die irgendwann mal enden?
00:16:33: Das war natürlich nicht einfach, sich mit diesen Themen so lange auseinanderzusetzen weil man trotz intensiven Schedules, also intensiven Tagesablaufplan trotzdem Zeit und Raum bekommen hat um über diese Dinge nachzudenken.
00:16:51: Und es gab auch klar zwei drei Themen die mich vielleicht privat belastet haben wo aber diese Reise zu mir selbst ich glaube anders kann ich diese reise auch gar nicht beschreiben dabei geholfen hat das ganze auch wirklich zu verarbeiten.
00:17:07: Ja, vollen Stundenplans hat man eben dann trotzdem die Meditation abends gehabt.
00:17:11: Wo man dann mittlerweile in einem dunklen Raum saß, weil er schon dunkel wurde in Indien und am Anfang saß man noch mit fremden Menschen in einem Raum, den man natürlich über die Zeit irgendwann kennengelernt hatte, die Gruppe.
00:17:24: aber wenn man da mit der Meditation einen dunklen Raum mit fremen Menschen sitzt Und es heißt okay meditierer einfach und man aber gar nicht wirklich hineingeführt wird wie in der westlichen Welt oder kein wirklichem Ich sag mal Einsatzpunkt bekommt, dann sitzt man da und entweder schafft man es in dem Moment zu meditieren den meditativen Zustand zu kommen zwischen Schlaf- und Wachzustand oder man schafft das nicht.
00:17:48: Und dann sitzt man dort für forty fünf Minuten und denkt echt über sein eigenes Leben nach.
00:17:53: Und während man da wirklich so lange sitzt, der Monkey-Mein wieder angestoßen wird und man drei Millionen Gedanken im Kopf hat beginnt man tatsächlich über das eigene Leben nachzudenken.
00:18:03: Und über das was tagtäglich so angestoßend wurde die ganzen Denkanstöße und wie man das Ganze durchhält.
00:18:10: ich glaube das wichtigste ist tatsächlich einfach durchhalten, denn man selbst hat ja auch irgendwie irgendwann mal die Entscheidung getroffen diese Reise anzugehen und dabei sollte man alles irgendwie außer aufsaugen was geht.
00:18:23: Ich finde diese Reis zu sich selbst ganz entscheidend.
00:18:26: Ja.
00:18:27: Denn aus meinem Blickwinkel und das habe ich in verschiedenen anderen Folgen ja auch schon immer genannt besteht dass ich aus vier verschiedenen Ebenen oder Dimension aber es ist meine persönliche eigene Wahrnehmung beziehungsweise Erklärung dem Körper dem selbst und damit meine ich sowas wie Selbstbestimmung, selbst Achtung, selbst Wahrnehmungen, selbst Bewusstsein, selbst Vertrauen.
00:18:47: Und dann natürlich deinen Geist und deine Gedanken und aus deinem Ego.
00:18:52: Und da ist natürlich immer die Frage wer oder was steuert gerade mein Sein?
00:18:59: Was ich eben auch super spannend finde zu sagen meditiere jetzt mal.
00:19:03: Find' ich keinen schlechten Ansatz denn Meditation kommt ja von dem Wort Meditatio lateinisch was so viel heißt wie nachdenken oder vertiefen und dann kannst du ja mal loslegen und ihren thema nehmen.
00:19:15: aber eben ganz bewusst finde ich sehr sehr spannenden ansatz aber ist eben auch ungewöhnlich.
00:19:20: es war tatsächlich auch so dass der lehrer wirklich da war anwesend war aber hat nichts gesagt.
00:19:26: er saß bereits in dem raum Man ist gekommen, man hat sich sein Metationskissen genommen.
00:19:32: Das war natürlich auch das Ziel der Lehrer, dass wir irgendwann die forty-fünf Minuten lang sitzen können und uns nicht zwischendurch hinlegen müssen oder uns irgendwie viel bewegen dabei.
00:19:42: Und er hat nichts gesagt!
00:19:44: Wir haben uns hingesetzt und haben meditiert oder es versucht zumindestens nachgedacht.
00:19:51: Es war schon eine krasse Erfahrung, sich dahin zu setzen Nichts zu tun.
00:19:57: Man muss halt in diesem Moment wirklich einfach nur sein und dann merkt man wieder, wenn es im Außen wirklich still wird, dann wird das im Inneren halt super laut!
00:20:08: Also den Satz kannst du dir auf deinen Shirt im Schleim oder so
00:20:14: drauf
00:20:15: drucken oder so... Das wird ein Verkaufsschlager.
00:20:18: Und was würdest Du sagen?
00:20:20: War die die prägenste innere Veränderung, die du während dieser Zeit erlebt hast?
00:20:24: Die prägendste innene Veränderungen war ganz klar in Bezug auf etwas Körperliches bei mir.
00:20:30: Denn ja ... die Ärzte sind sich noch ein bisschen unsicher, ob ich eine spezielle Form von Endometriose habe.
00:20:37: Das heißt, ich habe höchstwahrscheinlich Adenomyose aber es ist noch nicht ganz klar.
00:20:42: Ich bin aktuell auch in mehreren Arztterminen und das wirklich zu checken, ob es dann Adenomiose ist oder nicht.
00:20:48: Das bedeutet, während meiner Menstruation habe ich mehrere Beschwerden die vielleicht andere so in dem Ausmaß nicht haben und bei mir spiegelt sich das extremen Unterlebsschmerzen wieder.
00:20:59: Und es ist normalerweise auch so dass ich meine Periode sieben Tage habe anstatt vier, die eigentlich normal sind Ja, mehr oder minder spirituellen Moment.
00:21:12: Weil ich natürlich auch eher in die spirituelle Richtung gehe und den muss ich glaube ich einmal von vorne erklären weil sonst ist das schwer zu verstehen.
00:21:20: Es gab am ersten Fünften ein Vollmond im Skorpion dieses Jahr Und wir hatten einen Tag vorher während der Philosophiestunde darüber gesprochen dass dieser Tag in Indien ein sehr besonderer Tag ist Denn der Vollmond am ersten Fünften fällt leider nicht ganz so oft auf diesen Tag.
00:21:37: Und es war so, dass vor ganz vielen Jahren Buddha damals nach Rishikesh reingekommen ist und dann der ganze Buddhismus entstanden ist.
00:21:47: Und an diesem Tag ist es so, dass das Ganze auf Transformation basiert.
00:21:53: In der Spiritualität ist ja das Feuer die Transformation.
00:21:57: und genau an diesem ersten fünften während unserer Philosophie Stunde – man kann sich wirklich kaum vorstellen ich bin unglaublich dankbar, dass ich Fotos davon gemacht habe und auch Videos gedreht habe weil ich glaube sonst wird mir einfach niemand glauben hat sich das Wetter verändert.
00:22:14: Es war so, dass wir hochgeschaut haben und am Himmel die Wolken wirklich zu einem Kreis gedreht haben.
00:22:20: Dann ging es los mit Donner und Blitz und Gewitter.
00:22:23: Und dann hat auch tatsächlich einen Blitz gegenüber in den Himalaya-Bergen, die wir gesehen haben eingeschlagen.
00:22:31: Daraufhin haben die Himalaja Berge gebrannt.
00:22:35: Die haben nicht nur irgendwie gebrannt, sondern sie haben in einem Kreiß gebrannt Und das war natürlich für uns extrem, das zu sehen.
00:22:44: Wir dachten auch alles kann doch jetzt nicht wahr sein dass genau in diesem Tag der so besonders ist, die Transformation mit dem Feuer in den Himalaya Bergen jetzt entsteht.
00:22:53: und als ich dann abends im Zimmer war habe ich gemerkt ach krass!
00:22:57: Ich habe genau heute meine Tage bekommen.
00:23:01: Das war ein Tag, wo ich die Periode eingesetzt hatte und ich dachte mir schon das ist ja echt komisch weil ich sollte eigentlich meine periode erst in acht Tagen bekommen.
00:23:10: D.h.,
00:23:10: ich habe die acht Tage zu früh bekommen an dem Vollmontag, wo es um die Transformation ging.
00:23:17: und da hab' ich gemerkt während ich meine Periode hatte, ich hatte sie genau vier Tage so wie sie eigentlich normalerweise sein sollte Ich hatte keine Schmerzen auf einmal keinen Stressfaktor hatte aufgrund des alltäglichen Lebens.
00:23:32: Ich habe meine Hüfte mehrere Tage vorher extrem geöffnet, aufgrund der ganzen Yoga-Asanas-Practices und das hat für mich natürlich – da dachte ich zwischendurch auch so okay was passiert hier gerade?
00:23:44: Was ist hier gerade los?
00:23:46: Und die Anatomie oder den Anatomieunterricht, den wir hatten hatten wir bei dem Doktor Wieweck und das ist ein ayurvedischer Arzt.
00:23:53: Und danach hatte ich eine Doktorkonsultation, so wurde es genannt und da hatte ich einen Termin beim Ayurvedischen Arzt und dem habe ich natürlich auch erklärt dass sich eigentlich laut den deutschen Ärzten in die Richtung Adenomyose gehe Und ich mich natürlich jetzt extrem wundere, warum ich auf einmal keine Schmerzen mehr hatte.
00:24:12: Vier Tage anstatt sieben und das auch noch acht Tage zu früh bekommen habe – und dass auch am Vollmond, wo die Veränderung war!
00:24:22: Da hat er mir ganz klar gesagt, Sarah, das war der Start deiner
00:24:25: Heilung.".
00:24:26: Wahnsinn.
00:24:27: Und da habe ich nur gedacht, krass!
00:24:29: Da habe ich echt lange drüber nachgedacht und er hat mir unglaublich viele ayurvedische Tipps gegeben um vielleicht auch in Zukunft damit besser umzugehen mit den Schmerzen.
00:24:40: Klar seitdem habe ich natürlich auch mal wieder meine Periode bekommen.
00:24:43: Da hatte ich auch leider wieder Schmerz, weil ich eben nicht mehr in dem Umfeld war und sich natürlich auch meine Perioden nicht mehr dem Vollmond angepasst hat, weil es ja so ist dass wir Rechnungen gar nicht mit dem Vollmond zusammen agieren.
00:24:59: Das heißt eigentlich wäre es perfekt, wenn wir gar nicht zwölf Monate hätten sondern dreizehn Monate weil dann würde ja jeder erste Tag des Monats auf einem Montag starten und auch wieder mit einem Sonntag enden.
00:25:09: Wir hatten genau vier Wochen.
00:25:11: das würde alles mit dem Mondzyklus passen Und dann würde, glaube ich auch die Periode der Frau etwas besser mit dem Onzyklos agieren.
00:25:18: Das ist ja leider nicht der Fall weil unsere Zeitrechnung ein bisschen anders ist.
00:25:23: aber Ja, ich werde die Tipps auf jeden fall umsetzen, die er mir gegeben hat und mal schauen wie es damit ist.
00:25:29: Aber natürlich keine Frage werde ich natürlich auch medizinisch einmal abklären Was denn bei mir eigentlich so los ist ob das vielleicht noch mal anders behandelt werden müsste.
00:25:39: Total krass.
00:25:40: was wird aber richtig?
00:25:41: dafür mehr echt die Worte.
00:25:42: Aber dann hat sich dein Blick auf dich selbst oder dein Leben durch die Erfahrung im Ashram sicherlich verändern.
00:25:49: Absolut.
00:25:50: Also auf mich selbst habe ich natürlich den Blick irgendwie verändert, weil ... Ich war vorher schon bevor ich nach Indien gegangen bin ein Mensch der intensiv die Energien der anderen wahrgenommen hat und auch dem Gemütszustand von Personen und daraufhin.
00:26:05: also ich bin sehr sensibel was das angeht.
00:26:08: deswegen bin ich auch sehr oft abends dann dass sich früh schlafen gehen möchte, weil ich den ganzen Tag die Energieren von den Anderen wahrnehme und natürlich auch irgendwo mich selbst wahrnehmen.
00:26:18: Ich hab das Gefühl gehabt oder ich habe das Gefühl auch immer noch... dass mit jedem Tag, den ich dort in Indien verbracht habe dieses Gefühl noch intensiver wurde.
00:26:28: Ich will gar nicht sagen schlimmer weil es ist ja gar nichts Negatives.
00:26:31: Es ist eigentlich nur was Positives.
00:26:33: Manchmal sage ich auch schon auch Spaß wenn ich in meinem Team zusammen arbeite das ich immer wieder nachfragen werde wenn ich das Gefühl habe dass es jemandem nicht gut geht wie geht's dir eigentlich?
00:26:43: und die Frage wie gehts dir ist bei mir nicht ein Saloppis hey wie geht der eigentlich?
00:26:48: Und ich erwarte jetzt einen Guts sondern wenn ich dich frage geht, dann frage ich dich wie es dir wirklich gerade geht.
00:26:55: Und man muss mir nicht antworten wenn man sagt hey ich bin grad nicht in der Lage darüber zu sprechen oder ich möchte auch einfach nicht drüber sprechen ist das total fein für mich.
00:27:03: also es ist gar kein Problem.
00:27:05: aber ich möchte dass die Person wahrnehmen dass ich wahrgenommen habe wie der Gemütszustand gerade ist.
00:27:10: Ob es positiv ist, ob es negativ ist oder ob es nachdenklich ist.
00:27:14: und da hab ich ja ... Ich sag mal wieder viel über mich selbst gelernt dass in fast neunneinzig Prozent der Fälle richtig liege wenn es um die Menschen um mich herum geht.
00:27:26: Und wenn ich darüber nachdenke was ich sage mal gelernt habe oder den Blick auf andere sehe Da hab ich mal wieder festgestellt, dass auf der Welt die wir leben ganz viele kleine Welten existieren, weil so wie wir in der westlichen Welt leben und was für uns normal ist.
00:27:46: Ist für die Menschen in den anderen kleinen Welten wie beispielsweise Indien nicht normal?
00:27:51: Und sie leben einfach vollkommen unterschiedlich zu uns und es funktioniert einfach überall anderses Leben.
00:27:59: Für mich hat sich einfach mal wieder bestätigt dass Menschen die teilweise wenig oder vielleicht auch gar nichts wirklich haben unglaublich glücklich sein können.
00:28:07: Und Menschen, die vielleicht in der westlichen Welt sind, die viel Vermögen haben oder deren Meinung nach viel Reichtum besitzen teilweise oft unglücklich sind.
00:28:17: und da stellt sich bei mir häufig die Frage wer ist denn jetzt nun wirklich reich?
00:28:22: Also wie definieren wir reich eigentlich?
00:28:24: Definieren wir Reich im Sinne von Ich hab viel Geld und kann mir alles kaufen, also ich kann mit Gegenstände kaufen.
00:28:31: Oder definieren wir Reich in dem wir sagen hey wie glücklich bist du?
00:28:35: Bist du reich an Erfahrungen, bist du reicher an Glückseligkeit, bist Du reich am tollen Mensch, will ich umgeben?
00:28:41: Und das ist eine Frage die ich mir immer wieder stelle Was brauche ich im Leben eigentlich wirklich an Sachgegenständen oder an Geld ?
00:28:50: Oder was brauch' ich für mich dass ich glücklich sein kann?
00:28:55: Würde ich für mich reich mehr definieren?
00:28:57: Ja, Sachadem ist glaube ich nichts mehr hinzuzufügen.
00:29:00: Sehr sehr schöne Worte.
00:29:01: Das Wort Reich wird ja so wie du sagst ja oft und ich weiß nicht ob man das so sagen kann falsch bewertet aber vielleicht zu viel materiell.
00:29:09: Aber reich an Erfahrung, reich in Emotionen, reicher in Gesundheit, reichen in Achtung finde sein selbst, reiche an Bewusstsein.
00:29:15: Das ist auch ein extrem großer Reichtum.
00:29:19: Und dann würde mich interessieren, welche Elemente du aus dem Aschramleben nachhaltig in dein Leben integriert hast.
00:29:26: Also ich glaube, ich habe sehr viele kleine Elemente aus dem Ashramleben Nachhaltig bei mir integrierte.
00:29:32: Jetzt merke ich das, dass ich dort gelernt habe... wieder einmal, dass man sich selbst immer an die erste Position stellen sollte.
00:29:41: Und das... ja, man sich es immer für sich selbst auch entscheiden sollte.
00:29:45: und das habe ich gelernt und das werde ich jetzt auch in meinem Alltag umsetzen, dass egal wie ich mich fühle oder wie mein Gesundheitszustand gerade ist, ich nicht mehr für andere verbiegen werde und dass ich wirklich auf mich selbst höre und auf mich selber achte.
00:30:03: Und diese Zeit muss man sich aber auch geben!
00:30:06: tagtäglich immer wieder auf sich selbst zu hören.
00:30:09: Wie geht es einem mental, wie geht es einen körperlich gerade?
00:30:13: Und man sollte aufhören etwas für den Job aufzugeben oder nur zu arbeiten um zu leben und für andere vielleicht auch ich sag mal den Wohlstand, den man dadurch hat dass man wirklich selber merkt dass der Wohlstand nicht alles ist, sondern das es wirklich mehr bedeutet sich selbst wahrzunehmen und den eigenen Körper auch wieder wertzuschätzen.
00:30:39: Denn wir haben nicht nur den körperlichen Zustand – wir haben auch den mentalen Zustand!
00:30:44: Und genau diese beiden Komponenten bilden dein eigenes Zuhause weil du tagtäglich in deinem eigenen Zu Hause lebst und das sollte immer an erster Position stehen.
00:30:56: Dafür muss man eben auch Ruhe einkehren lassen und sich die Zeit nehmen.
00:30:59: Da sprichst du mir komplett aus dem Herzen, denn es geht um das Thema Selbstachtung und Selbstbestimmung.
00:31:04: Und das verwechseln viele.
00:31:05: wenn du sagst ich achte auf mich Ich stelle mich an erste Position dann hat das nichts mit Egoismus zu tun.
00:31:11: Ja genau das sage ich auch.
00:31:12: Das hat überhaupt nichts mit egoismus zutun Sondern dass ist eher selbstliebe.
00:31:16: Genau
00:31:16: selbst Achtung Selbstbestimmungen alles was mit dem selbst zu tun hat Mit völligem Bewusstsein.
00:31:22: Richtig!
00:31:23: Und das Wort wird auch oft falsch verstanden.
00:31:26: Beispiel steht einer auf der Bühne und redet vor zwei tausend Leuten, dann heißt es Boah!
00:31:30: Der hat aber ein großes Selbstbewusstsein.
00:31:33: Nee, er hat kein großes Selbstbewußtein.
00:31:35: Er hat ein großes selbst Vertrauen dass er das kann.
00:31:39: Bewusstsein ist was ganz ganz anderes.
00:31:42: Sarah wir müssen zum Schluss kommen.
00:31:43: Wem würdest du so eine Ausbildung empfehlen?
00:31:46: Und wem eher nicht?
00:31:48: Natürlich kann man die Ausbildung diese dreihundert Stunden nur den Menschen empfehlen, die bereits eine zweihundert-Stunden-Ausbildung gemacht haben.
00:31:55: Denn ohne die Zweihunderte kann man sie leider gar nicht machen.
00:31:59: Es gibt verschiedene Möglichkeiten in Dreihundertstunden Ausbildungen zu machen und es gibt auch verschiedene Länder, in denen man diese machen kann.
00:32:05: Da muss man nicht unbedingt Indien-, Himalaya-Berge, Aschramm wählen.
00:32:08: Man kann auch sagen hey ich mache das Ganze in Deutschland!
00:32:11: Ich mach's ganz auf Deutsch weil das meine Sprache oder meine Muttersprache ist.
00:32:16: Da gibt es verschiedene Möglichkeiten.
00:32:18: Aber wenn man wirklich sagt, man möchte jetzt einfach mal Mama India und das Ganze komplett traditionell erleben.
00:32:26: Ich glaube da muss man schon ein ganz bisschen dickes Fell haben um das ganze wirklich durchzuhalten.
00:32:34: aber man darf auch einfach sich selbst mal vertrauen.
00:32:37: ich glaube dieses Durchhaltevermögen, dieses Selbstvertrauen was Ich sag mal, biologisch einfach schon hat darf man dort stärken.
00:32:45: und vielleicht kann ich auch empfehlen jemanden dabei zu haben.
00:32:49: Auch ich habe... Jemanden mitgenommen, ja eine gute Freundin von mir die mich einfach mental auch sehr oft sehr gut unterstützt hat weil ich muss ehrlich zugeben.
00:32:59: Ich habe in den ersten drei Tagen auf ernst darüber nachgedacht das ganze abzubrechen war.
00:33:04: natürlich der Unterschied von der westlichen Welt zur indischen welt sehr extrem war Aber ich hab entschieden für mich selbst das Ganze durchzuhalten und Personen die sehr viel, vielleicht sogar auch Heimweh haben zu dem eigenen, zur eigenem Wohnung zum Eigenhaus oder der Familie.
00:33:23: Zum Freund, zu Freunden und für dies ist es vielleicht nicht ganz so einfach!
00:33:27: Das heißt, man muss sich vorher wirklich bewusst darüber werden.
00:33:30: Was das Ganze bedeutet und manchmal vielleicht aber auch bewusst gar nicht darüber nachdenken was es ganze bedeutet.
00:33:36: denn ich bin sehr sehr froh dass ich nicht alles wusste was mich so ja was ich dort machen darf und was ich dorthin machen teilweise muss.
00:33:46: deswegen bin ich teilweise ganz froh Dass Ich Nicht Alles Vorher wusste Denn wenn ich alles vor gewusst hätte ich glaube ich hundert Mal Darüber nachgedacht ob ich das Wirklich mache.
00:33:55: Aber sehr dankbar für diese Erfahrung, die ich machen durfte.
00:34:00: Und bin sehr dankba, dass ich das Leben dort und vor allen Dingen auch das Land Indien kennenlernen
00:34:05: durfte.".
00:34:06: Ja wir haben da noch ein bisschen ohne Aufnahme weiter gesprochen und ich finde eine unfassbar schöne spannende Erfahrung, wie Sarah mit uns geteilt hat.
00:34:15: Das Danke an Sarah!
00:34:16: Die Schlussworte sind dann dadurch leider verloren gegangen weil wir gar nicht mehr auf Aufnahme waren.
00:34:20: aber jetzt nochmal an dich Sarah danke für diesen Wahnsinns-Erfahrungsbericht.
00:34:26: Damit sind wir für heute auch schon wieder am Ende.
00:34:27: Vielen Dank, dass du dir heute wieder die Zeit genommen hast zuzuhören und wenn du zusätzlich Fragen, Anregungen, Feedback-Hinweise oder Tipps hast – oder auch Themenwünsche dann gerne an die Mailadresse in den Shownots.
00:34:38: bis zur nächsten Woche!
00:34:39: Lasst es dir gut gehen, bleibe wahrnehmungsfähig!
00:34:43: Die Sirene des Körpers der Podcast, der deine Sinne schärft und dich lehrt auf deinen Körper zu hören.
00:34:48: Bleib gesund!
00:34:49: Ciao.
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